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Rechtsanwalt & Notar Uwe Jürgen Fischer

Rechtsanwalt & Notar Uwe Jürgen Fischer
Uwe Jürgen Fischer
Rechtsanwalt & Notar
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Grunderwerbsteuer – einfach zu berechnen, zahlen und vergessen?

 

Je nach Bundesland zwischen 3,5% und (z.Zt.) 6,5% vom Kaufpreis sind in der Tat nicht schwer zu berechnen, weshalb nur ein Bruchteil der Grunderwerbsteuerbescheide angefochten wird. Die Erfahrung zeigt aber, dass viele Bescheide entweder falsch sind oder bei anderer Gestaltung Geld hätte gespart werden können. Im schlichtesten aller Fälle – ein leeres, unbelastes Grundstück wird verkauft – ergeben sich wenig Variationsmöglichkeiten. Mit steigender Komplexität des Vertrages steigen die Fehlermöglichkeiten, sei es dass Gegenstände oder Forderungen mit dem Grundbesitz veräußert werden, sei es, dass Gesellschaftsanteile an Gesellschaften mit Grundbesitz übertragen werden. Der Notar wird regelmäßig im Vertragsentwurf geeignete Gestaltungen berücksichtigen und vorschlagen können, wenn er entsprechend unterrichtet ist.

 

Bei der Zuziehung von Beratern stellt sich stets die Frage, ob das Sparpotential die Beratungskosten deckt. Das ist letztlich eine Frage der Verhältnisse, die isolierte Prüfung mit Anspruch auf Ernsthaftigkeit kostet i.d.R. nicht unter € 500,-- und es wird regelmäßig nicht die Steuer an sich zu beseitigen sein, sondern lediglich die Höhe des zu zahlenden Grunderwerbsteuerbetrages zu variieren sein. 

 

Vor Abschluss des grunderwerbsteuerpflichtigen Geschäfts lässt sich auf die Gestaltung noch Einfluss nehmen und ggf. der günstigere Weg gewählt werden. Auch nach Abschluss des Geschäftes und nach Erhalt des Steuerbescheides lässt sich aber häufig noch eine Ermäßigung erzielen – insofern ist vorher fragen sinnvoll, aber hinterher fragen nicht zwecklos. Häufig wird es aus wirtschaftlichen Gründen zwingend sein, zunächst die Steuerforderung zu zahlen, um dann im Rechtsmittelverfahren, ggf. auch vor dem Finanzgericht, Geld zurück zu holen.

 

Zum Vorgehen: Soweit die Grunderwerbsteuerfragen nicht bereits im Rahmen der notariellen Vertragsvorbereitung erörtert werden, vereinbaren Sie einen Beratungstermin und leiten mir den Vertragentwurf zu. Ist der Vertrag bereits abgeschlossen, schicken Sie uns den Grunderwerbsteuerbescheid (mit Eingangsdatum) und Kaufvertrag (jeweils in Kopie) zu. Wir schätzen die Kosten der Prüfung, Sie entscheiden dann, ob und wie es weitergeht.

 

Rechtsanwalt und Notar Uwe Jürgen Fischer wurde nach internationaler Ausbildung 1989 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Nach Tätigkeit als Justitiar u.a. eines Dax-Konzernes machte er sich 1993 mit eigener Kanzlei in Berlin in der immobilienorientierten Rechtsberatung selbständig, ist seit 1998 zugleich Fachanwalt für Steuerrecht und seit 2001 primär Notar. 2010 ist er mit seinem Team in die Kanzlei Knauthe am Leipziger Platz 10 eingetreten ( www.knauthe.com/de/personalia/26 ).

 

   
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